Es ist so, wenn man einen Roman schreibt, der einen großen Zeitraum abbildet, muss man, im Falle, dass es eine Ordnung haben soll, was ja nicht unbedingt so sein muss, im Gegenteil, vielleicht ist es sogar unordentlich am schönsten, jedenfalls springt man unweigerlich immerzu hin und her in den Gezeiten. Die alten Zeiten sind dann vollkommen alt plötzlich und man selbst auch alt und verknittert und aber gleichzeitig neu, denn das ist ja der Jetztzustand dann. Alle wollen nun meine Schnake (das neue Hörspiel) senden, also fast alle, eine wollte es nicht senden, doch eine ist keine, und ich bin die, die nun Absagen verteilen muss. Schlimm ist das und ich hasse es abzusagen und würde niemals eine Absagerin von berufswegen sein können. Absager sind Kaltblüter, oder einfach Nichtsfühler, nein, falsch es können auch Zuviel-Fühler sein. Der Sprecher, der alle Stimen, wie auch ich, und Marina G. sprach, denn alle sprachen ja alle, wirft mir Bravos über das Gerät zu und ich freue mich, denn es ist mir wohl doch einmal was gelungen und ich ahne, dass ich mich freuen werde, wenn es schließlich aus dem Radio tönen wird: Die Riesnschnake oder ein Missverständnis. Nun werde ich im Park Äste klauen und Eier dranhängen, das gehört dazu. Schön sind knospige Äste, aber auch starre schwarze sind gern gesehen. In der Natur gibt es alles nur einmal, nichts ist wie das andere, weshalb man immer Einzelstücke bekommt. Die Katze niest, hoffentlich stirbt nicht schon wieder eine. Gleich hol ich ihr eine Stärkungspaste. Wenn sie sich mies fühlt, tu ich dasselbe. Wie würde das mit einem Kind sein… unfassbar der Gedanke. Gut dass andere Kinder haben, ich wär eine Flöte.