Bettie I. Alfred

September 17, 2020

Dies ist die Webseite von der Autorin und Hörspielmacherin Bettie I. Alfred. In der Seitenleiste finden Sie Informationen über ihr Schaffen. In ihrem Werk geht es meist um ein aberwitziges Dasein, das sie als lesende und schreibende Künstlerin mit einem tiefgreifenden Humor, dem meist eine Art romantische Ironie innewohnt und einem, mehr oder weniger scharfen, analytischen Blick für das (Ur-) Menschliche, in ihren Geschichten, die sie Gespinstteppiche nennt, darzustellen versucht. Frau Alfred ist es ein Anliegen die tristen Seiten des Lebens anzuerkennen und sie mit den durchaus ja auch ab und an erstaunlich schönen zu verbinden. Die Sprachlosigkeit zwischen den Zeilen interessiert sie dabei immer mehr, als die Tatsächlichkeiten.

„Ich will nur noch staunen – staunen über den Ernst des Lebens.
Bettie I. Alfred

„Aus solch winzigen Kleinigkeiten wie einem Husten, entwickelte sich monströs und gewaltig ein verlorener Nachmittag.“
Macs Blecher in Vernarbte Herzen

Meine Gedichte sind meist sekundenschnelle Sprach- und Gedankenspielereien und nicht zu verwechseln mit einer Realität.

Juhu, das Handy ist endlich kaputt

Juli 17, 2026

Es macht wundersame Aufnahmen, die aussehen als hätte ein begabter Filmemacher sich etwas sehr Aufregendes ausgedacht. Das Geschehen zittert und verschwimmt gleichzeitig dabei. Dazu ertönt ein entsetzlich angespanntes, aber sehr schönes Geräusch. Ich genieße diese „Störungskunst“. Sie scheint wie eine Innenwelt, die sich offenbart in einer zerrissenen Optik… Die Innenwelt… von ihr schrieb schon Peter Handke vor vielen Jahrzehnten so schön. Sie schaltet sich ein, wenn man es vermeidet sich von etwas gradlinig Klarem immerzu ablenken zu lassen. Vom Aussen. Man muss seine pulsierenden Blutbahnen wieder ganz sachte aus der Traufe heben. Man bringt so sein Ich dazu, dass es sich wieder freut. Gut, wenn man regelmäßig das Kind oder ein Getier füttern muss… Wenigstens das. Denn es hilft allemal was am Leben zu erhalten:
Das Innen.
Es ist so viel wichtiger als das Außen.
Das Kind auf dem Arm.
Die Tränen kamen von ganz allein.