Bettie I. Alfred

September 17, 2020

Dies ist die Webseite von der Autorin und Hörspielmacherin Bettie I. Alfred. In der Seitenleiste finden Sie Informationen über ihr Schaffen. In ihrem Werk geht es meist um ein aberwitziges Dasein, das sie als lesende und schreibende Künstlerin mit einem tiefgreifenden Humor, dem meist eine Art romantische Ironie innewohnt und einem, mehr oder weniger scharfen, analytischen Blick für das (Ur-) Menschliche, in ihren Geschichten, die sie Gespinstteppiche nennt, darzustellen versucht. Frau Alfred ist es ein Anliegen die tristen Seiten des Lebens anzuerkennen und sie mit den durchaus ja auch ab und an erstaunlich schönen zu verbinden. Die Sprachlosigkeit zwischen den Zeilen interessiert sie dabei immer mehr, als die Tatsächlichkeiten.

„Ich will nur noch staunen – staunen über den Ernst des Lebens.
Bettie I. Alfred

„Aus solch winzigen Kleinigkeiten wie einem Husten, entwickelte sich monströs und gewaltig ein verlorener Nachmittag.“
Macs Blecher in Vernarbte Herzen

Meine Gedichte sind meist sekundenschnelle Sprach- und Gedankenspielereien und nicht zu verwechseln mit einer Realität.

Punkte und Schlangenlinien

April 21, 2026

Seit ich des Vaters Blog (den ich selbst verbockt habe) betreue, verwechsle ich öfter das Portal und bekomme Herzklopfen vor Freude wegen der hohen Besuchszahlen. Er thematisiert alles und ab und an will ich auch was zensieren. Doch das „Schuhriegeln“ gefällt ihm gar nicht. Zu recht! Freies Denken und Assoziieren gebiert eben immer auch Dinge, die man nicht hörn will. Nun denke ich mir das so: Er lebt und ist aktiv und froh, wenn er es (denkend) ist. Das ist wunderbar und macht Hoffnung auf mehr. Ein Journalist von der FR lobte ihn sogar. Ich bin kurz neidig. Auch seine Gedichte, hier die erste Strophe eines mich bewegenden und ihn selbst inzwischen kalt lassenden (ist ihm zu langweilig), bringen meist etwas auf Punkte, bei mir sind es Schlangenlinien auf die ich versuche etwas zu bringen :





Jeder liebt einmal

Jeder liebt einmal
und wird einmal geliebt,

keiner, dem das Leben
nicht die Chance gibt.


Jedem winkt einmal
das große, große Glück,


doch bevor es kommt,
zieht es sich oft zurück.

und noch eins von mir, dass ich am Heiligen Abend 2023 schrieb:

Die warme Wand
Man ahnt das Land

Dahinter


Nun planen wir einen gemeinsamen Auftritt. Die Idee das ganze „die ödipale Bühne“ zu nennen, verwerfe ich dann, denn ich bin ja bald eine Oma und Omas sind nicht mehr, zumindest selten, ödipal verstrickt.