Es macht wundersame Aufnahmen, die aussehen als hätte ein begabter Filmemacher sich etwas sehr Aufregendes ausgedacht. Das Geschehen zittert und verschwimmt gleichzeitig dabei. Dazu ertönt ein entsetzlich angespanntes, aber sehr schönes Geräusch. Ich genieße diese „Störungskunst“. Sie scheint wie eine Innenwelt, die sich offenbart in einer zerrissenen Optik… Die Innenwelt… von ihr schrieb schon Peter Handke (ein anderer P. H war übrigens einmal mein Kohlenlieferant) vor vielen Jahrzehnten so schön. Sie schaltet sich ein, wenn man es vermeidet sich von etwas gradlinig Klarem immerzu ablenken zu lassen. Vom Aussen. Man muss seine pulsierenden Blutbahnen wieder ganz sachte aus der Traufe heben. Man bringt so sein Ich dazu, dass es sich wieder freut. Gut, wenn man regelmäßig das Kind oder ein Getier füttern muss… Wenigstens das. Denn es hilft allemal was am Leben zu erhalten:
Das Innen.
Es ist so viel wichtiger als das Außen.
Das Kind auf dem Arm.
Die Tränen kamen von ganz allein.