Die Katze als Mutter sei gut

Im Großen und Ganzen geht es immerzu darum eine gelungene Kommunikation mit meist Unsinn sprechenden Menschen hinzubekommen. Es gibt Menschen mit denen das ganz und gar leicht geht und Menschen, wo es vorerst holpert wie auf einem steinigen Weg zum Meer und aber beim richtigen Thema dann plötzlich die Wellen zu schlagen beginnen. Oder es gibt Menschen wo es zu nichts groß kommt, weil sie trotz Wortgefällen, gar keinen Austausch wollen. Bei mir ist es ab und an so, dass es zu Austauschereien kommt und eben auch oft nicht wegen der Ansgt vor morastigen Unterbewusstheiten. Die Frage ist immer, will ich was wissen, oder eher nicht. Die meisten lieben es ja zu monologisieren. Ich auch. Das ist nämlich sehr einfach, weil die Gefühle des Gegenübers dabei eine weitaus kleinere Rolle spielen, als im Dialog. Die Blicke sind dann erheblicher, sie sollten jedenfalls aufmerksam sein. Man ist wohl irgendwie immerzu auf der Suche nach einer Art Klärung. Weil ja andauernd etwas ganz und gar ungeklärt erscheint.Wenn was durcheinandergerät, will ich es immer schnell sortieren – dabei ensteht erst recht Matschepamps. Das ist im Grunde Quatsch etwas klar haben zu wollen, denn die Innenleben der Mitpatienten sind nicht klärbar. Hat man keinen Spass am Verteidigen, ist man schnell raus aus dem Hin-und -Her-Leben. Im Traum dann wieder das übliche Ablehnungsgeschehen. Geh weg, lass mich in Ruhe, sonst werf ich dich ins Meer. Sah einen Kurzfilm mit der bezaubernden Kathleen Morgeneyer. „Du siehst aus wie ein Mädchen“, sagte der ruppige Mann zu ihr. Dabei war sie längst 30. Das führte zum schlechten Traum bei mir. Bin trotzdem erstaunlich erholt, der Schlaf war trotzallem dick und fett gewesen. Ruby, die Katze leider auf meinen Beinen ausgebreitet- auch das führte wohl zu alphaftem Geschehen im Schlaf. Aber sie ist ein Schatz, wie kaum ein Mensch. Janosch sagte, Tiere seien die besseren Eltern und nannte Katzen und Bären.