Es reicht

In der Nacht wache ich auf und schreibe einen Satz ins Notizbuch: Ich flattere über mein Leben wie ein zu großer Vogel über Details. Anstatt auf dem sonnigen Balkon liegen die Tiere dann in der dunklen Küche. Ob sie wissen, dass ihr Verhalten widersinnig ist? Sicher nicht. Ich denke die ganze Zeit über vieles dann nach. So wie bei Thomas B. führt mein Denken aber zu nichts. Die Handlung fehlt wohl. Ganz stimmt das nicht, denn beim Denken zerkleinerte ich alte Äste für den Ofen, den es nachts, trotz Sonnenschein am Tage, immernoch zu heizen gilt. Die Grünheit der Bäume ist nun schon alltäglich wieder. Schade, das kleine feine Helle ist so viel ergreifender, als das fette Grüne. Der Flieder ist auch längst da… Es reicht einem schon wieder.